Arbeit

Arbeiten auf Teneriffa - Grundsätzliches
Viele Menschen träumen davon auf Teneriffa oder einer anderen kanarischen Insel zu leben und zu arbeiten. Dies muss kein Traum sein, denn wer dieses Ziel verfolgt und sich gut vorbereitet, der kann sich diesen Traum erfüllen. Wir möchten Ihnen auf diesen Seiten eine Hilfestellung für Ihren Traum vom Leben und Arbeiten auf Teneriffa geben, damit Sie sich ganz in Ruhe ein Bild von den zu erledigenden Dingen, wie zum Beispiel den Behördengängen, machen können. Dabei beschränken wir uns nicht nur auf die Arbeit, sondern geben Ihnen auch Informationen zur Wohnungssuche oder zu den wichtigsten Rufnummern. Doch fangen wir am besten von Vorne an.
Arbeiten auf Teneriffa – Die N.I.E.-Nummer
Jeder, der auf Teneriffa, den Kanaren oder in Spanien im Allgemeinen arbeiten will, der benötigt die sogenannte N.I.E.-Nummer. Die N.I.E.-Nummer vereinigt gleich mehrere Funktionen auf einmal, denn sie stellt nicht nur die Steuernummer für in Spanien arbeitende Ausländer dar, sie fungiert auch als die schnellst und effektivste Möglichkeit der Ausweisung.
Die Residencia
Viele sind in dem Irrglauben, dass die Beantragung der Residencia in Spanien und auf den Kanaren Pflicht ist und gehen davon aus, dass es sich bei diesem Dokument um die Aufenthaltsgenehmigung handelt. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die Tatsache, dass es sich bei der Residencia früher um eine Karte handelte, die mit einem Passfoto und einem Fingerabdruck versehen war und einen wesentlich offizielleren Eindruck machte, als der Zettel mit der N.I.E.-Nummer. Doch eben die N.I.E. ist es, welche Sie als in Spanien lebenden und arbeitenden Menschen identifiziert und gleichzeitig als Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitsgenehmigung fungiert.
Arbeiten auf Teneriffa – Arbeitsrecht
Gerade die Anstellung in einem Callcenter bietet auch Quereinsteigern die Möglichkeit, eine Arbeitsstelle auf Teneriffa zu bekommen und so schneller Fuß zu fassen. In der Vergangenheit kam es leider immer wieder dazu, dass Arbeitgeber die Unwissenheit oder Naivität ihrer Angestellten ausgenutzt haben. Dies geschah und geschieht leider besonders in der Call Center-Branche. Aber keine Bange, bei uns, der hamano, brauchen Sie sich diesbezüglich keine Sorgen zu machen. Als zertifiziertes Partner CallCenter der Deutschen DialogMarketing sind wir bekannt dafür, dass wir uns sehr gut um unsere Mitarbeiter kümmern.
Arbeitsvertrag
Natürlich steht vor Arbeitsbeginn auf Teneriffa der Arbeitsvertrag, den Sie mit Ihrem zukünftigen Arbeitgeber abschließen. Über 98% der seit 2008 unterschriebenen spanischen Arbeitsverträge sind befristet. Arbeitgeber in Spanien und auf den Kanaren bevorzugen diesen Weg, um so in der ersten Zeit sehen zu können, ob eine weitere Beschäftigung Sinn macht. Alle befristeten Arbeitsverträge müssen nach spanischem Recht schriftlich abgeschlossen werden. Sie sollten grundsätzlich auf einen schriftlichen Arbeitsvertrag bestehen, auch wenn unbefristete Arbeitsverhältnisse in Spanien auch mündlich geschlossen werden können. Nur mit einem schriftlichen Arbeitsvertrag sind Sie in der Lage, im Nachhinein Ihre Ansprüche zu beweisen und geltend zu machen.
Arbeitszeit
Einer der wesentlichen Bestandteile Ihrer Arbeit ist auch auf Teneriffa und den anderen Kanarischen Inseln die Arbeitszeit. Diese ist natürlich auch in Spanien gesetzlich geregelt und wird in Ihrem Arbeitsvertrag festgehalten. Es gibt im spanischen Arbeitsrecht hierbei eine Grenze, die maximal 40 Stunden in der Woche vorschreibt. Allerdings sieht die Umsetzung dieser Obergrenze recht flexibel aus, denn diese Zahl wird auf das ganze Jahr gerechnet. So haben zum Beispiel Arbeitgeber in der Tourismusbranche die Möglichkeit, die Arbeitskraft ihrer Angestellten an die Saison anzupassen, in dem die Stunden in der Nebensaison gering gehalten werden. Dann können Sie als Arbeitnehmer in der Hauptsaison auch deutlich mehr als 40 Stunden in der Woche arbeiten.
Urlaubsanspruch
Was den Urlaub angeht, so gibt es zunächst einmal eine gute Nachricht für Alle, die auf Teneriffa und den restlichen Kanaren arbeiten, denn wenn wir nicht nur vom Urlaub, sondern von freien Tagen reden, dann müssen auch die Feiertage berücksichtigt werden. Und von diesen gibt es auf den Kanaren deutlich mehr als in Deutschland. Doch konzentrieren wir uns auf die Fakten des Urlaubsanspruchs im spanischen Arbeitsrecht.
Mutterschutz
Wie auch in Deutschland, so ist der Mutterschutz in Spanien gesetzlich geregelt. Die gesetzliche Regelung besagt, dass Sie auch vor der Geburt des Kindes bis zu sechs Wochen Schwangerschaftsurlaub bekommen können, wenn dies von Ihrem Arzt angeraten wurde. Ist das Kind auf der Welt, so haben Sie einen Anspruch auf weitere sechs Wochen Mutterschutzurlaub.
Arbeitsunfähigkeit
Einen großen Unterschied zum deutschen Arbeitsrecht gibt es bei Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit. In Deutschland wird Ihr Lohn zunächst weiter gezahlt werden. Dabei ist es nicht wichtig, auf welche Art und Weise die Arbeitsunfähigkeit entstanden ist. Dies ist in Spanien anders, denn hier werden durch das Sozialversicherungsgesetz alle Sozialleistungen geregelt, wobei als Maßstab nicht nur die Art der Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt wird, sondern auch die Ursache.
Löhne und Steuern
Zunächst die schlechte Nachricht: Die Löhne auf den Kanarischen Inseln sind die niedrigsten in Spanien. Das gesamte Lohnniveau auf den Kanaren ist etwa um die Hälfte niedriger als in Deutschland. Natürlich gibt es auch hier Leute die gut verdienen, doch diese Menschen sprechen ein sehr gutes Spanisch und haben Qualifikationen, die mit denen sie auch in Deutschland zu den Besserverdienenden gehören. Wer aus Deutschland kommt und kein oder nur wenig Spanisch spricht, zählt in der Regel zu den 25% Arbeitslosen, deren Zahl seit Jahren stetig wächst oder er versucht, mit ganz wenigen Euro pro Stunde als Zettelverteiler vor Bars und Restaurants zu überleben.
Anerkennung von Abschlüssen
Oftmals stellt sich die Frage, ob die in Deutschland erworbenen Abschlüsse auch auf den Kanaren ihre Gültigkeit haben und anerkannt werden. In den meisten Fällen ist dies der Fall, allerdings ist dies immer von der Branche abhängig.
Arbeiten auf Teneriffa – die Sozialversicherung
Natürlich gibt es auch in Spanien ein Sozialversicherungssystem, welches sich allerdings deutlich vom Deutschen unterscheidet. Für Ihre Arbeit auf Teneriffa und den restlichen Kanaren ist es notwendig, dass Sie zumindest in den wichtigsten Zügen wissen, wie dieses angelegt ist. Dazu sei erwähnt, dass die spanische Sozialversicherung in zwei Systeme aufgeteilt ist, wobei für Sie als Arbeitnehmer in erster Linie das Régimen General oder auch allgemeine System wichtig ist, denn über dieses System sind Sie versichert. Die speziellen Systeme, oder auch Régimenes Especiales, sind der zweite Zweig und werden überall dort angewandt, wo der spanische Staat Sonderregelungen braucht. Aber konzentrieren wir uns auf das allgemeine System.
Die allgemeinen Pflichten des Arbeitgebers
Jeder Arbeitgeber muss sich vor der Ausführung seiner Tätigkeit in das Sozialversicherungssystem eintragen. Die Einschreibung wird über eine offizielles Formular bei der Dirección General de la Seguridad Social beantragt. Im Antrag muss der Arbeitgeber angeben, wie er sein Unternehmen gegen Berufskrankheiten oder Arbeitsunfälle versichert hat. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste Variante ist die Versicherung über die staatliche Sozialversicherung. Die zweite Möglichkeit ist eine Versicherung über die Mutuas de Accidentes de Trabajo y Enfermedades Profesionales, welche in etwa mit den deutschen Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit vergleichbar sind. Wenn sich Arbeitgeber auf dieses Modell festlegen, müssen ausnahmslos alle Mitarbeiter auf diesem Weg versichert werden.
Die Beiträge zur Seguridad Social
Wie in Deutschland auch, werden die Beiträge zur Sozialversicherung bei Ihrem Job auf den Kanaren zur einen Hälfte von Ihnen getragen, zur anderen Hälfte von Ihrem Arbeitgeber. Ebenfalls gleich ist, dass Ihr Arbeitgeber die Beiträge zur beruflichen Unfallversicherung und gegen Berufskrankheiten alleine trägt. Die Zahlungen werden geschlossen durch den Arbeitgeber durchgeführt, der Ihren Anteil vom Lohn einbehält und anschließend an die Sozialversicherung überweist. Wenn dies nicht rechtzeitig geschieht, kann das sehr hohe Verzugszinsen von bis zu 35 Prozent für den Arbeitgeber bedeuten. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass der Arbeitgeber im Falle eines vorübergehenden Engpasses einen Antrag auf Fristverlängerung stellt.
Die Bemessungsgrundlage der Sozialversicherung in Spanien
Natürlich stellt sich die Frage, auf welchem Wege Ihre Beiträge zur Sozialversichrung bei Ihrer Arbeit in Spanien und auf den Kanaren berechnet werden. Als Grundlage für die Beitragsbemessung werden alle Einkünfte eines Jahre, verteilt auf 12 Monate, genommen, die sich aus Ihrer beruflichen Tätigkeit ergeben. Dazu zählen nicht nur die monatlichen Vergütungen, sondern auch Gewinnbeteiligungen und außerordentliche Zahlungen, wie zum Beispiel Provisionen.
Beitragsbefreiung und Beitragsermäßigung
Der Arbeitgeberanteil an den Sozialversicherungsbeiträgen kann unter bestimmten Voraussetzungen deutlich reduziert werden. In einigen Fällen können Sie sogar von den Beiträgen befreit werden, da das spanische Sozialversicherungsrecht hierfür einige Ausnahmeregelungen beinhaltet. Bei den Beitragsermäßigungen geht es in erster Linie um schwer vermittelbare Arbeitnehmer. Auf diesem Wege sollen Arbeitgeber belohnt werden, die solche Personen einstellen. In diesem Zusammenhang sieht es im Rahmen von Ausbildungsverträgen so aus, dass der Arbeitgeber nur die Geldleistungen in der Zeit des Mutterschutzes, die Renten, die Arbeitsunfallversicherung und den Lohngarantiefonds abdecken müssen. Dadurch ist es für die Arbeitgeber interessanter, Auszubildende einzustellen.
Die Versicherungsarten der Sozialversicherung
Wenn Sie auf Teneriffa, den Kanaren oder in Spanien leben und arbeiten wollen, so wollen Sie bestimmt wissen, welche Leistungen die Sozialversicherung erbringt. Daher haben wir Ihnen eine kleine Übersicht zu den Leistungen der Sozialversicherung in Spanien zusammengetragen um Ihnen zu zeigen.
Arbeitssuche auf Teneriffa
Wenn Sie auf Teneriffa Arbeit suchen, so sind Sie bei der hamano schon an eine sehr gute Adresse geraten. Wir sind uns der Tatsache wohl bewusst, dass Call Center auf Teneriffa und auf den Kanaren einen schlimmen Ruf haben. Dieser Ruf hat seine volle Berechtigung, er ist nicht plötzlich und über Nacht gekommen, sondern hat sich anhand zahlloser Betrügereien über Jahre aufgebaut. Auch heute laufen viele Call Center-Betreiber auf den Kanaren rum, die ihre Mitarbeiter unregelmäßig oder gar nicht zahlen.
Autónomo
Die Autonomo ist der spanische Gewerbeschein und wird immer dann benötigt, wenn Sie als Selbstständiger, Gewerbetreibender, als Kleinunternehmen oder als Künstler Ihr Geld verdienen. Sie brauchen die Autónomo dann, wenn Sie auf Teneriffa oder den Kanaren Ihr eigenes Geschäftsmodell betreiben wollen oder wenn Sie freiberuflich arbeiten wollen. Z.B. vom Homeoffice telefonieren. Damit Ihnen der Schritt in die Selbstständigkeit ein wenig erleichtert wird, haben wie Ihnen die wichtigsten Fakten zu dem Thema zusammengestellt.
Gestoría
Immer wieder fällt das Wort „Gestoría“, wenn Sie auf Teneriffa arbeiten. Die wenigsten können mit dem Wort Gestoría sofort etwas anfangen, denn es handelt sich hierbei um eine spanische Einrichtung. Die Gestorías helfen Ihnen, indem Sie Ihnen die Behördengänge für alle möglichen Bereiche abnehmen. Das kann für Sie sehr hilfreich sein, denn wenn Sie Arbeit auf Teneriffa finden ist es recht schwierig, sich auf Anhieb mit den Behörden auseinanderzusetzen. Bürokratie kann auch in Deutschland anstrengend sein. Doch auf den Kanaren nimmt das ganz eigene Dimensionen an.
Kinder dabei? - Kleine Kinder
Kinder sind nun wirklich kein Problem, wenn Sie sich Ihren Traum vom Leben und Arbeiten auf Teneriffa erfüllen wollen. Die Spanier sind ganz verrückt nach Kindern und ein schreiendes Kind in einem Restaurant sorgt nicht für böse Blicke, sondern eher dafür, dass sich drei Angestellte und einige Gäste sofort nach dem Wohlergehen des Kindes erkundigen. Auch in Sachen Schulbildung gibt es mehr als genug Möglichkeiten, denn neben den spanischen Schulen sind auch deutsche und internationale Schulen auf den Kanaren ansässig. Doch schauen wir uns doch einmal an, was Ihnen bis zum 6. Lebensjahr bevorsteht.
Kinder dabei? - Schulkinder
Erreichen Ihre Kinder das sechste Lebensjahr oder sind schon älter, so stellt sich natürlich die Frage nach dem Bildungssystem. Trotz des Zusammenwachsens der EU ist es noch nicht gegeben, dass sich die Bildungssysteme eins zu eins übersetzen lassen. Daher erläutern wir Ihnen die Grundlagen des spanischen Schulsystems.
Studieren in Spanien
Wenn Sie oder Ihre Kinder in Spanien oder auf den Kanaren studieren wollen, so ist dies natürlich möglich. Zum Einen gibt es auf Teneriffa und Gran Canaria Universitäten und ausreichend Möglichkeiten, um sich sein Studium zu finanzieren, wie zum Beispiel durch die Arbeit in einem Callcenter. Mit der Anerkennung von Schulabschlüssen wie dem Abitur gibt es in der Regel keine Probleme. Falls es doch einmal zu Unstimmigkeiten kommt, entscheidet das Ministerium für Bildung und Wissenschaft.
Morgens Spanisch lernen, Nachmittags Geld verdienen
Mit einem Job bei hamano ist dies kein Problem. Die renommierte Sprachschule FU International Academy liegt direkt gegenüber von unserem Büro. Die FU ist eine angesehene, internationale Sprachschule und vom Preis-Leistungsverhältnis sehr gut.
Behördengänge
Die spanischen Behörden sind für vieles bekannt, nur leider nicht für ihre hohe Arbeitsgeschwindigkeit. Bei vielen Behördengängen müssen Sie sich darauf einstellen, dass es zu sehr langen Wartezeiten kommen kann. Von daher ist es wichtig, dass Sie sich immer sehr früh zu den Behörden begeben. So sollten Sie zum Beispiel bei der Beantragung der N.I.E. im Idealfall bereits eine Stunde vor der Öffnung der Polizeistation vor Ort sein. Sie werden auch so früh nicht alleine sein.