Der Mietvertrag

Natürlich stellen Sie sich die Frage, was denn bei den spanischen Mietverträgen zu beachten ist. Wir können an dieser Stelle natürlich keine allgemein gültigen Aussagen treffen, da die Mietverträge in vielen Punkten variieren können, allerdings möchten wir Ihnen trotzdem ein paar Informationen mit auf den Weg geben, die Ihnen die wichtigsten Dinge der spanischen Mietverträge aufzeigen.

Viele Mietverträge beinhalten eine Inventarliste, da ein großer Teil der kanarischen Wohnungen bereits möbliert ist. Sie sollten mit Ihrem Vermieter zusammen die komplette Liste durchgehen und direkt alle Mängel festhalten, damit diese nicht später Ihnen zur Last gelegt werden. Sie irgendwelche Bestandteile der Wohnung oder des Inventars beschädigt, sollten Sie sich niemals auf eine mündliche Zusage für Reparaturen einlassen. Nur in schriftlicher Form sind Sie in der Lage, dieses Zusagen zu beweisen.

Mietverträge werden auf den Kanaren in der Regel über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr abgeschlossen. Allerdings, die Zeiten für Mieter sind aufgrund der schlechten Wirtschaftslage gut. Viele Canarios können sich keinen Leerstand leisten, so dass Sie – wenn gewünscht – auch auf kürzere Zeitträume bestehen sollten. Achten Sie auf die Kündigungsfristen, denn für diese gibt es kein einheitliches Maß.

Manche Vermieter verlassen sich nicht gerne auf die Zahlung einer Kaution (die zum Teil auch am Ende des Vertrages abgewohnt werden kann), sondern möchten zusätzliche Sicherheiten haben. Dazu gehört zum Beispiel der „Aval Bancario“. Dieser ist eine Bescheinigung Ihrer Bank, dass diese eventuell auftretende Mietschulden ausgleicht. In den meisten Fällen reicht jedoch die Vorlage Ihrer „Nómina“, Ihrer Gehaltsabrechnung. Studenten können sich in diesem Fall auch eine Bescheinigung der Universität einholen, dass ihnen ausreichende Mittel für die Finanzierung der Wohnung zur Verfügung stehen.